Facebook. Instagram. WhatsApp. Threads. Ein Konzern, drei Milliarden Nutzer und eine Datenmacht, die ihresgleichen sucht. Was Meta über dich weiß, wie er dich beeinflusst und was das für dich bedeutet.
In Myanmar war Facebook das Internet, und Algorithmen befeuerten einen Völkermord. Auf den Philippinen trainierte Meta einen Desinformationswahlkampf. Dann kam Trump.
Metas eigene Ingenieure wussten: Der Algorithmus belohnt Wut. Die Dokumente lagen auf dem Schreibtisch der Führung und wurden beiseitegelegt.
Du hast kein Facebook, und Meta verfolgt dich trotzdem. Auf Nachrichtenseiten, Gesundheitsportalen, in Patientenportalen. Unsichtbar, nicht abschaltbar.
Nicht abschaltbar in WhatsApp. Deine Gespräche fließen in Werbedaten. Und Auftragnehmer in Kenia sahen Aufnahmen aus Brillen, in Schlafzimmern.
Nachrichten verschlüsselt, Metadaten nicht. Das FBI bekommt Echtzeit-Daten alle 15 Minuten. Eine Journalistenquelle wurde verurteilt, ohne dass eine Nachricht gelesen wurde.
„Es ist besser zu kaufen als zu konkurrieren.“ Zuckerberg, 2008. 94 Übernahmen, eine Spyware-Operation gegen Snapchat, gezielte App-Abschaltungen.
Am 24. März 2026 sprach eine Jury in Santa Fe 375 Millionen Dollar zu, das erste Geschworenenurteil eines US-Bundesstaates gegen einen Tech-Konzern wegen Kindsgefährdung.