Das Bundesministerium der Verteidigung hat am 12. August 2026 eine KI-Konzeption für die Bundeswehr erlassen[1]. Auf Seite 14 der öffentlichen Fassung steht: „Menschliche Kontrolle ist dabei nicht gleichzusetzen mit menschlicher Interaktion."[2] Und einen Satz weiter: „erfordert nicht jeder WirkmitteleinsatzWIRKMITTELEINSATZAmtsdeutsch für den Einsatz einer Waffe gegen ein Ziel. „Wirkmittel" ist der militärische Sammelbegriff für alles, was Zerstörung bewirkt, von der Granate bis zur Drohne. zwingend eine menschliche Interaktion." Damit steht in einem deutschen Ministeriumsdokument, was Hersteller seit Jahren als Fähigkeit bewerben. Wer heute eine Angriffsdrohne startet, wählt in einer wachsenden Zahl von Fällen kein einzelnes Ziel mehr aus. Er gibt ein Gebiet frei, ein Zeitfenster und eine gewünschte Wirkung. Dieser Artikel liest nach, was dazu in Datenblättern, Ausschreibungen, einem Börsenprospekt und zwei Haushaltsbeschlüssen steht.

// 01Was heute freigegeben wird

Der Bediener gibt vor dem Start einen Raum vor, eine Dauer und eine gewünschte Wirkung. Welches Objekt darin bekämpft wird, bestimmt danach die Software. Die Beteiligten haben dafür mehrere Wörter. Bei Israel Aerospace Industries heißt der Raum „Loitering Area", dokumentiert von Automated Decision Research[3], der Rechercheeinheit der Kampagne Stop Killer Robots, die ein Verbot solcher Waffen fordert. Die US-Beschaffung sagt „desired effects", die ukrainische Schwarmsoftware Swarmer „target zone"[4].

Die US-Beschaffungsstelle Defense Innovation Unit und eine Pentagon-Einheit für autonome Kriegführung haben am 13. Januar 2026 einen Wettbewerb über bis zu 100 Millionen Dollar ausgeschrieben[5]. Gesucht wird darin Software, der Menschen „through plain language that expresses desired effects, constraints, timing, and priorities" befehlen können, also in normaler Sprache. Bezugspunkt des Befehls ist die Wirkung, das einzelne Ziel kommt in dem Satz nicht vor.

Anduril nennt zur Angriffsdrohne Bolt-M als erste von vier Entscheidungen des Bedieners „where to look"[6]. Ob daraus eine Waffenfreigabe für dieses Gebiet wird, sagt keine abrufbare Quelle des Unternehmens: Die Produktseiten liefern nur JavaScript ohne auslesbaren Text, der Unternehmensblog antwortete auf unsere Abrufe mit HTTP 403.

Der deutsche Hersteller Helsing beschreibt die Missionsführung seiner Drohne HX-2 in einem Fachbeitrag vom 10. November 2025 als satellitenunabhängige Navigation „mit terraingestützter Ortung und anschließender automatisierter Zielbestätigung"[7]. Eine Aussage von Helsing aus erster Hand ließ sich nicht beschaffen: Die Netzseite wies zwischen dem 5. und 9. September 2026 fünf Abrufversuche mit HTTP 429 ab.

// 02Woran das Rote Kreuz misst

Das ICRCICRCInternationales Komitee vom Roten Kreuz, Genf. Hüter des humanitären Völkerrechts und der Genfer Konventionen. Seine Auslegung gilt als maßgeblich, ist aber kein Gesetz. Internationale Komitee vom Roten Kreuz misst an einer einzigen Frage: Kennt der Mensch das konkrete Ziel? In seinem Positionspapier vom Dezember 2025 beschreibt es ein autonomes Waffensystem als eines, das nach der Aktivierung durch einen Menschen selbst einen Angriff auslöst, sobald Sensordaten zu einem verallgemeinerten Zielprofil passen[8]. Der Bediener weiß dann weder, welches Objekt getroffen wird, noch wann und wo.

Nach diesem Maßstab sind Systeme autonom, die niemand dafür hält. Das Papier nennt Minen, sensorgezündete Munition, bestimmte Loitering MunitionLOITERING MUNITIONFluggerät mit Sprengladung, das über einem Gebiet kreist und wartet, bis es ein Ziel findet oder zugewiesen bekommt. Im Deutschen auch Kamikaze-Drohne oder Wirkmittel., Nahbereichsverteidigungssysteme auf Schiffen und aktive Schutzsysteme auf Panzern als bereits eingesetzte autonome Waffensysteme.

Umgekehrt fällt vieles heraus, was spektakulär aussieht. Autonomie in anderen Teilen eines Waffensystems als der Zielauswahl macht es nach demselben Papier nicht autonom: Eine Drohne, die selbst navigiert und ein vom Menschen ausgewähltes Ziel selbst anfliegt, ist danach keines. Wie unterschiedlich dieselben Begriffe in Militär und Zivilgesellschaft ausgelegt werden, zeigt unser Artikel zum Pentagon-Vertrag mit OpenAI.

// 03Das Prinzip ist älter als die künstliche Intelligenz

Israel Aerospace Industries verkauft die Gebietsfreigabe seit über vierzig Jahren als Vorzug. Auf dem Datenblatt der HARPY mit dem Stand Oktober 2025 steht im ersten Absatz: „With over 40 Years of field operational experience combining capabilities of a UAV and a missile, HARPY searches, identifies, acquires, attacks and destroys enemy radar targets. As a fully autonomous and independent weapon system, HARPY is highly effective against a wide spectrum of modern air defense systems."[9]

Auf der Produktseite ergänzt IAI, die HARPY könne ohne vorherige Kenntnis des Zielorts starten und bis zu neun Stunden im Einsatzraum bleiben[10]. Das ist der Fall, den das Rote Kreuz beschreibt, und er ist älter als jedes heutige KI-Modell: Die HARPY ist seit den achtziger Jahren im Feld, und das Papier von 2025 führt „certain loitering munitions" unter den bereits eingesetzten autonomen Waffensystemen.

Derselbe Hersteller trennt die Betriebsarten innerhalb einer Produktlinie. Das Datenblatt der HAROP, gleicher Stand Oktober 2025, führt unter den Highlights „Man-in-the-loop attack, avoiding collateral damage", eine Zeile über „Autonomous platform operation", und nennt die Drohne im Fließtext „supervised by remote human-in-the-loop mission control"[11]. Ziele sucht sie danach ohne vorherige Aufklärung „in a designated area". Auf dem Blatt der HARPY, gleicher Monat, gleicher Absender, kommt ein Mensch in der Schleife nicht vor.

// Was tatsächlich neu ist

Gewachsen sind seither die Stückzahlen, die Haushalte und die Zahl der Einsatzräume. Der Haushaltsansatz der zuständigen Pentagon-Einheit für autonome Kriegführung steigt nach Angaben von Breaking Defense vom 21. April 2026 von 225,9 Millionen Dollar im Haushaltsjahr 2026 auf 54,6 Milliarden in der Anforderung für das Haushaltsjahr 2027[12]. Davon sollen 53,6 Milliarden über ein ReconciliationRECONCILIATIONVerfahren im US-Kongress für Haushaltsgesetze, die im Senat mit einfacher Mehrheit beschlossen werden. Solche Mittel laufen außerhalb des jährlichen Verteidigungshaushalts.-Paket kommen und eine Milliarde aus dem Basishaushalt. Defense One nennt am 4. Mai 2026 dieselbe Größenordnung[13].

Wie stark sich die Zahl der beteiligten Menschen verschiebt, hat Palantir auf seiner Hausmesse am 12. März 2026 selbst beziffert: Ein Architekt des Unternehmens sagte dort nach Bericht von The Register, die Zielbearbeitung habe früher rund 2.000 Nachrichtenoffiziere gebunden und werde jetzt von rund 20 Bedienern erledigt[14]. Wie das Unternehmen mit dieser Rolle umgeht, steht in unserem Artikel über Palantir.

// 04Was in Deutschland dazu aufgeschrieben ist

Der Satz aus der KI-Konzeption steht in einem Absatz, der mit einer Selbstverpflichtung beginnt. Unmittelbar davor hält das Dokument fest, Deutschland habe sich politisch verpflichtet, kontextangemessenes menschliches Urteilsvermögen über die Anwendung militärischer Gewalt sicherzustellen, mit Fußnote auf die Pariser Erklärung vom 11. Februar 2025[2].

Die Einschränkung benennt zwei Räume. Wörtlich heißt es weiter: „In Luftkampfsituationen oder auf See, also fernab von zivilen Personen und Infrastrukturen, kann das notwendige Maß an menschlicher Interaktion ggf. niedriger sein als beim Einsatz etwa in urbanen Gebieten."

Wie die Kontrolle stattdessen aussehen soll, steht in Abschnitt 3.3.5 auf Seite 31. Deutschland und Frankreich nennen dort neun Bedingungen, ausdrücklich nicht abschließend, darunter festgelegte Einsatzregeln, einen präzisen Missionsrahmen mit Zieltypen, Dauer und Einsatzgebiet und die rechtliche Waffenprüfung nach Artikel 36 des I. Zusatzprotokolls. Keine davon verlangt, dass ein Mensch den einzelnen Wirkmitteleinsatz freigibt. Die Kontrolle liegt durchgehend davor.

Dieselben zwei Staaten gehörten am 5. September 2025 zu den 42 Unterzeichnern einer gemeinsamen Erklärung in der UN-Expertengruppe: Der Verhandlungstext sei reif genug als Grundlage für Verhandlungen über ein Abkommen zu autonomen Waffensystemen[15]. Im Wortlaut dokumentiert hat sie die Kampagne Stop Killer Robots. Die neun Bedingungen legen daneben fest, wann ein Einsatz ohne Freigabe im Einzelfall für dieselben Staaten noch unter menschlicher Kontrolle steht.

Knapp sechs Monate zuvor hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages die passende Beschaffung gebilligt. Am 25. Februar 2026 gab er zwei Rahmenverträge für Loitering Munition frei; den Maßgabebeschluss im Wortlaut hat Augen geradeaus! dokumentiert, und von seinen fünf Auflagen betrifft keine die menschliche Kontrolle oder die Zielauswahl[16]. Das Volumen beziffert ESuT auf rund 4,3 Milliarden Euro, der erste Abruf dort auf 4.300 Systeme HX-2 von Helsing und 2.200 Systeme Virtus von Stark[17].

Acht Monate vor der KI-Konzeption klang die Bundeswehr anders. Die Meldung über eine Schwarmerprobung im Gefechtsübungszentrum vom 8. Dezember 2025 beschreibt eine Kette von der Suche bis zur Bekämpfung und hält dann fest: „Anschließend entscheidet ein Mensch, ob und wie das Ziel bekämpft wird."[18] Zwischen beiden Sätzen liegen acht Monate und dasselbe Ministerium.

„Früher steuerte der Bediener die Drohne aktiv als Pilot-in-the-Loop. Heute verschiebt sich seine Rolle zum Operator-on-the-Loop."
— Niklas Köhler, Mitgründer von Helsing, in der Europäischen Sicherheit & Technik (10. November 2025) [7]

// 05In denselben Unterlagen steht, dass ein Mensch freigibt

Wer nur die Gebietsfreigabe zitiert, gibt den Aktenbestand falsch wieder.

Der Hersteller Allen Control Systems schreibt auf dem Produktblatt seines autonomen Geschützturms, das Gerät erkenne, verfolge, identifiziere und erfasse Ziele selbsttätig, „only requiring an operator command to fire"[19]. Zum Feuern braucht es also einen Befehl. Auf der allgemeinen Fähigkeitsseite desselben Unternehmens fehlt dieser Zusatz; dort heißt es nur, der Turm erkenne, identifiziere und neutralisiere gegnerische Drohnen[20].

Eine Fury von Anduril, Typbezeichnung YFQ-44A, gab über der Mojave-Wüste erstmals scharf einen Flugkörper ab; unter demselben Namen steht sie in unserem Artikel zum Pentagon-Vertrag mit OpenAI. Anduril beschreibt den Ablauf in einer von The War Zone zitierten Erklärung: „our Lattice software ingested a target track, an operator tasked the aircraft to engage the target"[21]. Die Regel dahinter hält Military Times am 15. Juli 2026 fest: Die Entscheidung über eine Waffenauslösung bleibe „with a human operator who has command and control of the platform at all times"[22]. Ein Testdatum nennt keine der beiden Darstellungen, und die Mitteilung des Verteidigungsministeriums, auf die sich der Bericht stützt, war uns nicht abrufbar (HTTP 403).

Weitere Belege stehen in Beschaffungsunterlagen. In der Ausschreibung über die 100 Millionen Dollar, in der die gewünschten Wirkungen stehen, nennt die Leitung der zuständigen Pentagon-Einheit im selben Text den Menschen den „ethical decision maker", der jederzeit verstehen müsse, was das System tue und warum[5]. Beim Maven Smart System bleiben menschliche Auswerter nach Analyse des CSIS vom 2. Juni 2026 dafür zuständig, die von der KI erzeugten Kennzeichnungen zu prüfen[23]. Und zu den deutschen Loitering-Munition-Systemen heißt es in der Fachberichterstattung zur Beschaffung, der Bediener steuere, bis er die Bekämpfung auslöse[17].

Und die Freigabe selbst kann leer laufen. Nilza Amaral vom britischen Institut Chatham House warnt in einer Bestandsaufnahme von Arms Control Today vom Mai 2026 vor „automation bias", also der Neigung, dem zu folgen, was die Maschine anzeigt[24]. Die Zielfreigabe drohe dann zu einer bloßen Formalität zu werden. Wie weit KI-Systeme eigene Entscheidungen treffen und Stopp-Befehle übergehen, steht in unserem Artikel zur KI-Autonomie. Dieselbe Bestandsaufnahme nennt die Größenordnung, um die es dabei geht: Nach Angaben des Weißen Hauses beschoss das US-Militär im Krieg gegen den Iran in den ersten 38 Tagen über 13.000 Ziele.

// 06Die Zusage hängt an einer Vorschrift, die neu gefasst wird

Bei der Angriffsdrohne Bolt-M von Anduril bleibt ein Mensch in der Schleife, jedenfalls bis der Angriffsbefehl endgültig ist. Die Fachberichterstattung von The War Zone ordnet das ein als „in line with U.S. Department of Defense protocol"[6]; ein Anduril-Text mit derselben Zuordnung war für uns nicht abrufbar. Gemeint ist die Richtlinie 3000.09, die anders als das Rote Kreuz auf den Bediener abstellt: autonom ist danach, was Ziele „without further intervention by an operator" auswählt und bekämpft[26].

Genau diese Richtlinie soll neu gefasst werden. Das Präsidialmemorandum NSPM-11 vom 5. Juni 2026 ordnet in Abschnitt 3(a) an, der Minister habe binnen 90 Tagen eine Aktualisierung herauszugeben, begründet mit dem Tempo der KI-Entwicklung[25]. Die Frist endete am 3. September 2026.

Am 5. September 2026 haben wir die Ausgabedatei des Pentagons in einem normalen Browser geöffnet[26]. Auf dem Deckblatt steht weiterhin die Fassung vom 25. Januar 2023, und die Zeile „Incorporating Change", mit der das Ministerium eingearbeitete Änderungen ausweist, fehlt. Das belegt den öffentlichen Stand an diesem Tag. Es belegt nicht, dass keine Neufassung existiert: denkbar bleiben eine nicht öffentliche Fassung oder eine nicht angekündigte Fristverlängerung.

// 07Was sich nicht klären lässt

An einer einzigen Formulierung hängt, ob der bekannteste Feldfall unter die Definition des Roten Kreuzes fällt. Dieselbe Darstellung der ukrainischen Schwarmsoftware Swarmer sagt, der Bediener setze eine Zielzone, und zwei Zeilen später, er markiere Ziele im Aufklärungsvideo, beides in derselben Aufbereitung vom 17. September 2025[4]. Unstrittig ist dort nur der Maschinenanteil: Der Verbund bestimmt, welche Bombendrohne wann abwirft, gestaffelt nach Entfernung, Akkustand und verbleibender Munition. Der Widerspruch lässt sich aus öffentlich zugänglichen Quellen nicht auflösen. Wie belastbar Berichte vom ukrainischen Gefechtsfeld sind, haben wir am Angriff mit Bodenrobotern im April 2026 ausführlich geprüft.

Derselbe Widerspruch steht im Börsenprospekt, dort gegenüber einer Behörde. Swarmer wird seit dem 17. März 2026 an der Nasdaq gehandelt, der Prospekt ist auf den 16. März datiert[27]. Auf Seite 64 versichert das Unternehmen der US-Börsenaufsicht, es habe seine Produkte mit einer „human-in-the-loop architecture ensuring human operators maintain authority over lethal force decisions" entworfen, und sagt zu, Bediener könnten den Waffeneinsatz übersteuern. Im selben Papier heißt es über die Drohnen mit dem Betriebssystem Trident, sie arbeiteten „at varying degrees of autonomy depending on each end-user's requirements and tactics"; der Autonomiegrad ist danach eine Einstellung des Kunden. Beide Aussagen stehen in einem Dokument, das der Aufsicht vorliegt. Zum humanitären Völkerrecht steht dort nichts.

// 08Was im November ansteht

Die UN-Expertengruppe zu tödlichen autonomen Waffensystemen hat ihre Arbeit am 5. September 2026 in Genf abgeschlossen, nach drei Jahren Mandat. Der Abschlussbericht ist nach Bewertung von Human Rights Watch deutlich abgeschwächt worden, weil Russland und die Vereinigten Staaten breit getragene Passagen entschärften[28]. Er hält fest, dass menschliche Kontrolle und menschliches Urteil nötig sind, damit solche Systeme mit dem Völkerrecht vereinbar sind; eine Rekordzahl von Staaten unterstützt Verhandlungen über verbindliche Regeln. Die Vorgeschichte dieser Verhandlungen steht in unserem Artikel über KI-Kriegsroboter.

Im Streit steht dabei ein Begriff. Eine Mehrheit der Staaten verlangt „meaningful human control", eine bedeutsame menschliche Kontrolle. Der Verhandlungstext spricht statt dessen von „human judgment and control" und hält nach Darstellung der früheren US-Delegationsjuristin Jessica Thibodeau ausdrücklich fest, das bedeute keine ständige direkte menschliche Kontrolle[29]. Über 70 Staaten unterstützen denselben Text als Grundlage für Verhandlungen. Kommt die Konferenz nicht voran, halten Beobachter ein Ausweichen in ein anderes UN-Forum für wahrscheinlich.

Entschieden wird auf der Siebten Überprüfungskonferenz zum CCWCCWUN-Waffenübereinkommen von 1980, das den Einsatz bestimmter konventioneller Waffen beschränkt, etwa Landminen und Blendlaser. In seinem Rahmen wird seit 2014 über autonome Waffen verhandelt. UN-Waffenübereinkommen. Drei Wege stehen offen: ein Mandat für Verhandlungen über ein rechtsverbindliches Instrument, eine Verlängerung des reinen Diskussionsmandats oder das Auslaufen des Prozesses. Die Konferenz tagt vom 16. bis 20. November 2026 im Palais des Nations in Genf.